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Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

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Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Für viele Branchen ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Ein Verzicht ist trotz der Kosten daher keine Option. Oft sind die Kosten jedoch niedriger als erwartet. Die Vermögenshaftpflichtversicherung schützt das Unternehmen vor Vermögensschäden, welche zum Beispiel in Folge von Fehlberatungen von Kunden, Mandanten, Patienten usw. auftreten. Demnach handelt es sich um einen unverzichtbaren Schutz für eine Vielzahl an Berufen.

Gewerbeversicherung24 bietet im Folgenden einen weitreichenden Überblick zu den Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.

Kosten einer Vermögensschadenhaftpflicht.


Warum sollte man die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung in Kauf nehmen?

Erleidet ein Kunde oder eine andere Person einen finanziellen Schaden oder Nachteil aufgrund der Tätigkeit des Unternehmens, ist der Unternehmer gesetzlich dazu verpflichtet, für den Schaden aufzukommen. Vor allem bei beratenden, prüfenden, vollstreckenden und verwaltenden Tätigkeiten kann es leider zu leicht zu Vermögensschäden kommen. Ein kleiner Fehler oder eine Fehleinschätzung können das finanzielle Wohl eines Kunden schädigen. In diesem Fall haftet der Unternehmer für den entstandenen Schaden und muss die Kosten begleichen. Da einige Branchen unbegrenzt haftbar sind, kann der Schaden in die Millionen gehen.

Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bietet hier einen wertvollen Schutz. Schädigt der Unternehmer eine dritte Person finanziell, prüft die Versicherung zunächst, ob ein Anspruch auf Wiedergutmachung seitens des mutmaßlich Geschädigten besteht. Sollten die Forderungen tatsächlich gerechtfertigt sein, kommt die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für den verursachten Schaden auf.


Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

Viele Faktoren spielen in den Preis einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit ein. Zum einen hängen die Prämien stark von den Versicherern selbst ab. Zum anderen haben Tarifkriterien wie Deckungssumme und Selbstbeteiligung, Laufzeit und Zahlungsrhythmus, Umfang der Unternehmenstätigkeiten, tarifliche Zusatzleistungen und die Kennzahlen des Unternehmens einen großen Einfluss auf die Prämienhöhe.

1. Deckungssumme

Der Deckungsbeitrag zeigt an, welchen Beitrag eine Versicherung im Schadensfall übernimmt. Konkret heißt das, die Deckungssumme gleicht dem Versicherungsumfang des Unternehmens. Je höher dieser Betrag gewählt wird, desto höher fällt auch die Deckungssumme aus. Um den Schutz nicht zu gefährden, sollte die Deckungssumme achtsam ausgewählt werden.

2. Selbstbeteiligung

Mit der Selbstbeteiligung wird festgelegt wie viel ein Unternehmer im Falle eines Vermögensschadens selbst zahlen muss. In der Regel kann dieser Betrag vom Unternehmen selbst ausgewählt werden. Entscheidet das Unternehmen sich für einen hohen Selbstbehalt, senkt dies Kosten der Versicherung, erhöht allerdings das Risiko den Betrag im Schadensfall nicht tragen zu können. 

3. Versicherungsleistungen

Die von der Vermögensschadenhaftpflicht gebotenen Leistungen unterscheiden sich von Tarif zu Tarif. Bedarfsabhängig können Unternehmer häufig Zusatzleistungen wie eine Bürohaftpflicht zu der Vermögensschadenhaftpflicht hinzu buchen. Zusatzleistungen bieten nicht nur zusätzlichen Versicherungsschutz, sondern verursachen auch zusätzliche Kosten.

4. Vertragslaufzeit

Die Vertragslaufzeiten sind tarifabhängig und unterscheiden sich je nach Versicherer. In der Regel ist es dem Versicherungsnehmer sogar möglich die Vertragslaufzeit selbst zu bestimmen. Dabei steht es ihm frei zwischen einer Vertragslaufzeit von einem und drei Jahren zu wählen. Entscheidet sich der Unternehmer für eine kurze Laufzeit, bleibt er vertraglich flexibel, muss allerdings mit einer erhöhten Prämie rechnen. 

5. Unternehmenskennzahlen

Das Risiko eines Unternehmens hängt maßgeblich mit seiner Größe zusammen. Ein großes Unternehmen hat ein wesentlich höheres Schadensrisiko als ein kleines oder mittelständiges Unternehmen. Die Anzahl der Mitarbeiter und die Höhe des Jahresumsatzes wirken sich somit senkend bzw. erhöhend auf die Prämie aus.

6. Zahlungsrhythmus

In welchen Abständen der Gewerbetreibende für die Prämie der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung aufkommen möchte, kann er vor Vertragsabschluss selbst festlegen. Dabei besteht grundsätzlich die Wahl zwischen halbjährlichen, jährlichen, monatlichen und Zahlungen pro Quartal. Geringere Zahlungsabstände sind mit einem erhöhten Aufwand für den Versicherer verbunden und können daher die Prämie steigern.


Wie lassen sich die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung senken?

Passt der Unternehmer die Leistungen der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung exakt an die Bedürfnisse seines Unternehmens an und verzichtet dabei auf zusätzliche Besonderheiten, kann er die Höhe der zu zahlenden Prämie optimieren.

1. Geringe Deckungssumme

Unternehmer, welche auf eine hohe Deckungssumme verzichten, können an der Prämie sparen. Da die Deckungssumme jedoch untrennbar mit dem Schutz des Unternehmens verknüpft ist, bedeutet eine Minderung des Deckungsbeitrags auch eine Minderung der Absicherung. Bei der Auswahl der Deckungssumme sollte daher trotz der Einsparmöglichkeiten stets der Versicherungsschutz im Vordergrund stehen.

2. Hohe Selbstbeteiligung

Entscheidet sich der Gewerbetreibende für eine hohe Selbstbeteiligung, kann er so die Kosten der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung senken. Jedoch sollte der Unternehmer dabei bedenken, dass die Selbstbeteiligung pro Schadensfall und nicht etwa pro Jahr gilt. Ist es dem Unternehmen nicht möglich für den Selbstbehalt aufzukommen, kommt es trotz preisgünstiger Versicherung zu einer Versicherungslücke. 

3. Niedriger Leistungsumfang

Durch den Verzicht von überflüssigen Leistungen, ist es möglich die Versicherungskosten zu senken. Doch auch wenn sich so Kosten einsparen lassen, sollte der Unternehmer keinesfalls auf für sein Unternehmen relevante Absicherungsmerkmale verzichten. Andernfalls werden potenziell wichtige Schadensrisiken nicht durch die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgedeckt und es können hohe Kosten auf den Gewerbetreibenden zukommen.

4. Lange Vertragslaufzeiten

Bindet sich der Versicherungsnehmer für einen längeren Zeitraum an eine Versicherung, kann die zu einer Prämienminderung führen. So ist es dem Unternehmer zwar nicht möglich den Tarif bereits nach wenigen Monaten zu wechseln, jedoch lässt sich so ein besserer Preis erzielen. 

5. Größere Zahlungsabstände

Je größer die Zahlungsabstände, desto geringer kann die Prämie ausfallen. Seltenere Prämientilgungen bereiten der Buchhaltung des Versicherers weniger Aufwand und können so die Prämie senken. Daher kann es sich lohnen, sich für eine jährliche statt einer monatlichen Ratentilgung zu entscheiden. 


Wie findet man die bestmögliche Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

Wer bei einer früheren Suche nach einer Gewerbeversicherung auf einen Versicherungsmakler angewiesen war, weiß mit welchem Aufwand dieser Prozess verbunden ist. Häufig sind mehrere persönliche Meetings und telefonische Rücksprachen notwendig, um die diversen Antragsformulare der Versicherer auszufüllen. Diese versendet ein Makler jedoch nur an einige ausgesuchte Versicherer, was einen allumfassenden, transparenten Vergleich unmöglich macht. Bis der Makler einen Vertragsabschluss ermöglichen kann, vergehen dennoch oft mehrere Tage.

Wie findet man die bestmögliche Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

Mit Gewerbeversicherung24 lässt sich ein Vergleich aller relevanten Tarife und Versicherer einfach, schnell und transparent durchführen. Das Ausfüllen des standardisierten Online-Fragebogens benötigt nur wenige Minuten. Im Anschluss macht es der kostenlose Online-Vergleichsrechner von Gewerbeversicherung24 möglich, alle Angebote in nur zwei Schritten detailliert gegenüberzustellen. Mit Gewerbeversicherung24 benötigt der Unternehmer lediglich 15 Minuten um die für sein Unternehmen bestmögliche Vermögensschadenhaftpflichtversicherung zu finden und abzuschließen.


Kostenbeispiele für eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

In dem untenstehenden Beispiel wurde eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für einen Immobilienmakler mit einem geringen Schadensrisiko gesucht. Der Tarifvergleich zeigt, wie sehr sich die Versicherungen sowohl in den gebotenen Leistungen als auch in den Kosten voneinander unterscheiden. Während Markel eine jährliche Prämie von 262 Euro verlangt, fordert Hiscox jährlich 1.006 Euro. Doch auch der Leistungsumfang unterscheidet sich enorm. Hiscox gewährt einen Deckungsbeitrag von zwei Millionen Euro, der günstigere Tarif hingegen sichert das Unternehmen nur in Höhe von 100.000 Euro ab. Auch die individuellen Absicherungen zeigen Unterschiede auf. So beinhaltet die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung von Markel eine uneingeschränkte Auslandsdeckung, wohingegen Hiscox die USA und Kanada explizit von dem Versicherungsschutz ausschließt.

Das Beispiel zeigt, dass die unterschiedlichen Prämien und Leistungen einen Vergleich aller Tarife unumgänglich machen um das beste Angebot zu finden.

Beispiel Vermögenshaftpflichtversicherungsvergleich. 
Beispielhafter Tarifvergleich einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. 

Fazit

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist ein bedeutender Schutz für alle beratenden sowie verwaltenden Berufsgruppen. Für einige Berufe ist eine Vermögensschadenhaftpflicht sogar gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch müssen die Kosten einer solchen Versicherung nicht hoch sein. Durch die Anpassung der tariflichen Features an die Unternehmensbedürfnisse und einen umfangreichen Vergleich der Angebote, lässt sich die Versicherungsprämie minimieren. Mithilfe des kostenlosen Vergleichsrechners von Gewerbeversicherung24 ist ein solcher Vergleich mit nur wenig Aufwand verbunden.


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