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IT-Haftpflichtversicherung

Freiberufler in der IT-Branche sind einem hohen Risiko ausgesetzt. Bereits eine kurze Unachtsamkeit reicht aus, dass es zu Fehlern bei der Programmierung oder einem versehentlichen Datenverlust kommt. Kommt es zu einem Schaden muss mit dem gesamten Privatvermögen gehaftet werden und das ein Leben lang. Die IT-Haftpflichtversicherung bietet einen optimal auf die Bedürfnisse der Branche abgestimmten Schutz. Im Gegensatz zu einer klassischen Betriebshaftpflicht werden dabei vor allem Vermögensschäden abgesichert, welche in der IT-Branche besonders häufig vorkommen. Dazu schützt die IT-Haftpflicht den Versicherungsnehmer vor ungerechtfertigten Schadensersatzforderungen.

Wer benötigt eine IT-Haftpflichtversicherung?

IT-Dienstleister tragen gegenüber dem Kunden eine hohe Verantwortung und müssen für eigene Fehler haften. Eine gesetzliche Vorgabe zum Abschluss einer IT-Haftpflichtversicherung gibt es zwar nicht, jedoch verlangen viele Auftrageber mittlerweile den Nachweis eines bestehenden Versicherungsschutzes von einem Dienstleister. Somit ist die IT-Haftpflicht nicht nur ein wichtiger Schutz, sie sorgt gleichzeitig noch für mehr Umsätze.

Eine IT-Haftpflicht wird unter anderem angeboten für:

  • EDV-Dienstleister
  • Webdesigner
  • SEO-Agenturen
  • Internet Service Provider
  • iOS / Android Entwickler
  • IT Service-Provider
  • IT-Dienstleister und IT-Berater
  • IT-Sachverständiger bzw. EDV-Gutachter
  • IT-Tester
  • Open Source Entwickler
  • SAP-Berater
  • System-Administratoren

Generell bietet sich eine IT-Haftpflicht für alle Personen an, welche beratende oder programmierende Leistungen im IT-Bereich anbieten.

Leistungen der IT-Haftpflichtversicherung

Die IT-Haftpflicht kommt in erster Linie für Vermögensschäden auf, welche der Dienstleister seinen Kunden zufügt. Während die klassische Betriebshaftplicht lediglich unechte Vermögensschäden mit einer begrenzten Versicherungssumme abdeckt, kommt die IT-Haftpflicht auch für reine Vermögensschäden auf. Hierfür können je nach Bedarf auch hohe Versicherungssummen gewählt werden. Zudem lassen sich mit der IT-Haftpflicht auch Personen- und Sachschäden absichern.

Zunächst prüft die IT-Haftpflichtversicherung inwieweit die gestellten Schadensersatzforderungen überhaupt berechtigt sind. Sofern dies nicht der Fall ist, werden die Ansprüche durch die IT-Haftpflicht abgelöst. Dabei werden sämtliche Kosten für Gericht, Anwälte oder Sachverständige übernommen. Sofern die Forderungen berechtigt sind, erfolgt eine umgehende Regulierung bis zur vereinbarten Deckungssumme.

Was sind echte Vermögensschäden?

Unter echten Vermögensschäden werden finanzielle Nachteile von Dritten verstanden, die keinen Personen- oder Sachschaden zum Ursprung haben. Hierzu gehören beispielsweise Schäden aufgrund einer fehlerhaften Beratung oder eines schlecht ausgeführten Auftrags. Unechte Vermögensschäden treten dagegen immer als Folge eines Personen- oder Sachschadens aus. Stürzt beispielsweise ein Kunde in den Verkaufsräumen und erleidet dadurch einen Verdienstausfall so wäre dies ein unechter Vermögensschaden.

Schadensbeispiele für die IT-Haftpflicht

Ein Webdesigner erstellt für seinen Kunden eine komplette Webseite inklusive Grafiken und Texten. Dabei wird versehentlich ein nicht lizenziertes Bild verwendet, was eine hohe Schadensersatzforderung zur Folge hat.

Der Programmierer entwickelt eine neue Datenbank und übernimmt dabei auch die Überspielung der Daten. Leider verzichtet der Dienstleister dabei auf eine Datensicherung. Nach Fertigstellung des Auftrags stellt der Kunde fest, dass wichtige Daten verloren gingen, die nun aufwendig wieder beschafft werden müssen.

In beiden Fällen muss der IT-Dienstleister mit hohen Schadensersatzforderungen rechnen. Diese können durchaus den finanziellen Ruin bedeuten. Die IT-Haftpflichtversicherung übernimmt die anfallenden Kosten und sichert so die berufliche Existenz des Versicherungsnehmers.

Wichtige Kriterien für die IT-Haftpflichtversicherung

Zunächst einmal ist es wichtig, dass reine Vermögensschäden mit einer ausreichenden Versicherungssumme abgesichert werden. Experten empfehlen in diesem Bereich eine Deckung von 500.000 Euro. Die meisten Versicherer bieten zudem noch die Möglichkeit, auch Personen- und Sachschäden abzusichern.

Dazu empfehlen sich Tarife mit einer sogenannten "All-Risk-Absicherung". Bei diesen ist es nicht erforderlich, die versicherten Risiken einzeln in der Police aufzulisten. Stattdessen sind alle typischen Haftungsrisiken automatisch versichert. Ausgenommen sind lediglich die in den Versicherungsbedingungen aufgeführten Ausschlüsse.

IT-Freelance sollten bei ihrer Haftplicht besonders auf eine "offene Deckung" achten. In diesem Bereich arbeiten die Dienstleister zumeist projektabhängig wobei für jeden Auftrag unterschiedliche Leistungen angeboten werden. Deshalb ist es wichtig, dass der Versicherungsschutz sämtliche Tätigkeiten des IT-Dienstleisters umfasst. Dazu ist es wichtig, dass auch Schadensersatzforderungen aufgrund einer verzögerten Auftragserstellung abgesichert sind. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Softwareimplementierung oder Softwareentwicklung.

Der Versicherungsschutz der IT-Haftpflicht sollte auch Schadensersatzforderungen aufgrund schlecht oder nicht ausgeführter Aufträgen beinhalteten. Hierzu gehören beispielsweise eine Betriebsunterbrechung sowie entgangene Umsätze des Kunden. Für IT-Dienstleister besteht bereits vor der finalen Freigabe bzw. Abnahme des Auftrags ein erhöhtes Schadensrisiko. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass bereits während der Implementierungsphase ein Versicherungsschutz besteht.

IT-Dienstleister sind heutzutage auch im europäischen oder weltweiten Ausland tätig. Deshalb muss die Haftpflichtversicherung einen weltweiten Versicherungsschutz bieten. Dabei muss genau auf die Versicherungssumme für Projekte im Ausland geachtet werden.

Was kostet eine IT-Haftpflichtversicherung?

Die Prämie für eine IT-Haftpflichtversicherung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind dabei immer die beinhalteten Leistungen. Zudem hängt der Beitrag auch von der gewählten Deckungssumme ab. Versicherungsnehmer sollten in diesem Bereich jedoch keinesfalls sparen. Eine IT-Haftpflichtversicherung macht nur dann Sinn, wenn im Schadensfall eine ausreichende Deckung besteht. Deshalb sollten sich IT-Dienstleister vorab genaue Gedanken über mögliche Schadenshöhen machen.

Durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung lässt sich die Prämie reduzieren. Allerdings sollte beachtet werden, dass es sich bei der IT-Haftpflicht um eine Existenzsicherung handelt. Deshalb ist ein hoher Selbstbehalt nur bedingt zu empfehlen.


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