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Finanzielle Starthilfe für Unternehmensgründer

>> Firmenkredite
>> Mikrokredite
>> Bürgschaft
>> Zuschuss zur Existenzgründung

Wo gibt es finanzielle Starthilfe für Unternehmensgründer?

Ob regionale Stellen, der Bund oder die EU – Förderprogramme für junge Unternehmer gibt es in von allen Seiten Hülle und Fülle. Da ist es schwierig für Gründer, das individuell am besten passende Programm für sich zu finden – zumal Gründung auch nicht gleich Gründung ist. Wer eine Tischlerei gründen will, braucht eine andere Finanzierung als jemand, der ein Start-up gründet.

Wer eine Finanzierung für sein Unternehmen beantragen möchte, sollte sich also vorher darüber informieren, welches Förderprogramm für sein Unternehmen vorteilhaft ist.
Hier finden Sie eine kleine Übersicht der gängigsten Förderungsformen.


Firmenkredit

Der klassische Firmenkredit ist bei jungen Gründern besonders beliebt. Dabei leiht man sich Geld von einer Bank und zahlt es in Raten zuzüglich Zinsen zurück. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Bank vor Kreditvergabe davon überzeugt werden muss, dass das Unternehmen auch profitabel sein wird und sie ihr Geld nicht verliert. In der Regel bieten die meisten Banken ihre Kredite daher ausschließlich für Unternehmen an, die bereits einige Jahre am Markt sind. Es gibt jedoch auch Förderbanken (zum Beispiel die KfW), die sich auf Existenzgründer spezialisiert haben.


Mikrokredit

Anders als bei einem regulären Kredit ist die Summe des Mikrokredites niedriger und muss nicht von einer Bank vergeben werden. Die Bundesregierung stützt die Mirkokreditvergabe sogar durch einen eigenen Fonds, der bei der GLS Bank liegt. Über einen Mikrokrediteanbeiter können Kunden Kredite bis zu einer Höhe von 20.000 Euro aus diesem Fond beantragen. Zwar müssen für einen Mikrokredit weniger Sicherheiten aufgewendet werden als bei einer Bank, da in der Regel eine Bürgschaft hierfür ausreichend ist, jedoch sind die Summen dementsprechend auch niedriger und werden oft nur in Raten ausgezahlt. Es gibt ebenfalls Mikrokreditinstitute, die Geld von Privatpersonen an Privatpersonen vermitteln, wie z.B. Auxmoney. Die verschiedenen Mikrokreditanbieter können mithilfe von Vergleichsportalen auf ihre Konditionen untersucht werden.


Bürgschaft

Bei der Beantragung eines Kredites verlangen Banken vor Vergabe finanzielle Sicherheiten. Kann der Kreditnehmer diese nicht vorweisen oder sind diese ungenügend, kann er sich hier oftmals mit einer Bürgschaft weiterhelfen. Bürgschaften können sowohl von Personen aus dem privaten Umfeld als auch von Bürgschaftsbanken (gegen eine Gebühr) übernommen werden. Beide verpflichten sich dazu, den Kredit im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers, zu begleichen. Eine Bürgschaftsbank wird jedoch auch nach Kreditausgleich im Fall von Zahlungsunfähigkeit weiterhin versuchen, das Geld vom Kreditnehmer zurückzubekommen.
Eine Übersicht verschiedener Bürgschaftsbanken finden Sie beim Verband Deutscher Bürgschaftsbanken.


Zuschuss zur Existenzgründung

Arbeitslose können einen Gründungszuschuss bei der Agentur für Arbeit beantragen. Wer Grundsicherung erhält, für den sind Einstiegsgeld und Leistungen zur Eingliederung von Selbstständigen möglich (Ausnahme: „Aufstocker“, die Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II parallel beziehen). Über die Bewilligung zum Gründerzuschuss entscheidet der zuständige Sachbearbeiter, die Höhe beträgt maximal zusätzlich 300 Euro zum ALG I. Um den Zuschuss beantragen zu können, sollten u.a. eine aussagefähige Beschreibung der geplanten Existenzgründung eingereicht werden, die Anmeldebescheinigung der selbstständigen Tätigkeit beim Gewerbeamt und die Anmeldebescheinigung vom Finanzamt.

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